Das dieser "Verbesserungsvorschlag" hier steht und nicht im DMO-Unterforum hat seinen Grund.
Dieses Thema geht jeden was an und nicht nur die User von DMO.
Es handelt sich hier um die Vorgeschichte von DMO - wie kommt der Trainer zu seinem Drachen?
Ich bitte darum die Geschichte zu lesen und dann in der Umfrage 2 Stimmen abzugeben.
Wer sich traut nen Kommentar dazu zuschreiben, der kann das gerne tun. Ich beiße nicht.
Die Vorgeschichte
Du bist ein junger Mensch, der in einer der Siedlungen in Küstennähe lebte.
Bei deinem bescheiden und langweiligen Leben hast du auf deinen Fischertouren draußen vor der Küste immer wieder zu dem Nebel behangenen Vulkan in der Mitte der Insel hinauf geschaut und dich gefragt was sich in und über dem Nebel verbirgt.
Eines Tages als du wieder hinaus gerudert warst um dir etwas Gold mit frisch gefangenem Fisch zu verdienen sahst du ein Unwetter aufziehen.
Da du schon so manchen windigen Tag dort draußen zugebracht hattest, war es für dich außer Frage, dass du vor dem bisschen Wetter das sich dort zusammen braute nicht davon laufen würdest.
Jedoch war es in dem Fall sicherer etwas näher an die Küste zurück zu rudern, als dich von den Strömungen abtreiben zulassen.
Auf dem Weg zur Insel hin drehte der Wind und brachte noch ein Unwetter mit sich.
Gebeutelt von Wellen und bis auf die Haut durchnässt war es wohl besser sich wieder auf den Weg zurück zumachen.
Ohne deinen Kompass wärst du verloren gewesen, denn der gedrehte Wind hatte den Nebel des Vulkans bis hinab aufs Meer getragen.
Der Seegang machte dir schwer zu schaffen.
Die höchsten der hohen Wellen waren größer als ganze Häuser und drohten dein kleines Boot mit dir darin wie eine Nussschale zu zerschmettern.
Mit den Wellen kämpfend war dir als wärst du nicht alleine dort draußen.
Du versuchst den Gedanken abzuschütteln, doch dann siehst du zufällig einen Schatten.
Die Augen zusammengekniffen um in der Gischt der See nach dem Schatten zu suchen.
Dir war als hättest du einen Schatten gesehen.
Doch finden konntest du nichts.
Ein Kratzen am Boot reist dich aus deiner Suche und lässt dich erschrocken herum fahren.
Eine Klaue hält sich am Holz fest - es dauert endlose Sekunden bis du realisierst und reagierst, in Panik nimmst du dein drittes Paddel und schlägst wild auf die Klaue ein.
Fast augenblicklich zucken brennende Schmerzen durch deine linke Hand.
Dann.
Ein Knacksen.
Das Holz splittert.
Die Klaue ist verschwunden.
Doch eine Kralle steckt noch im Holz, du ziehst sie heraus und betrachtest sie.
Warmes Blut ist an ihrem Ende.
Du wischst es ab und steckst sie in deine Tasche.
Erst jetzt fällt dir eine handtellergroße Schuppe auf die zu deinen Füssen liegt.
Einige Sekunden zögerst du dann hebst du sie auf.
Als du dich wieder aufrichtest reißt dich eine Welle aus dem Boot.
Weil dir so etwas schon mehrmals passiert ist hast du dich im Boot mit einem Seil angebunden. Mühsam ziehst dich am Seil wieder ins Boot.
Die Schuppe hast du verloren geglaubt doch sie ist im Boot geblieben.
Über einem der Wellenberge kannst du einen hellen Schein erkennen, wie von vielen Feuern so als würde die ganze Stadt brennen.
>> Das Wetter hat mich weiter an die Küste getrieben <<, denkst du dir und ruderst mit aller Kraft auf das Licht zu.
Den Gedanken der brennenden Stadt versuchst du abzuschütteln, doch je näher du kommst desto mehr, zum Teil verkohltes Treibgut ist im Wasser.
Als du die Quelle der verbrannten Treiblinge in einem Schiff findest atmest du erleichtet auf.
Nach einigen Ruderschlägen kannst du nun auch die Kaimauer und den Holzsteg erkennen.
Du ruderst weiter bis du die Mauer erreichst und setzt dich auf die nasse Treppe.
Völlig außer Atem wirst du dir langsam wieder der Welt um dich herum wieder bewusst.
Deine Hand tut weh und einer der Daumen schmerzt so sehr das du glaubst dir den Nagel abgerissen zu haben, bei näherer Betrachtung kannst du im Halbdunkel aber nicht entdecken.
Schreie und Brandgeruch erfüllen die Dunkelheit, dein Blick ruht auf dem brennenden Schiff, dessen Mast ächzend bricht und mit seiner Wucht den Steg zertrümmert.
Wie Schuppen von den Augen fallend wird dir klar, dass du noch vor wenigen Sekunden neben dem Steg warst hätte der Mast ebenso gut dich hätte treffen können - der Schock dieser Erkenntnis klärt deine Gedanken.
Plötzlich spürst du dein Herz klopfen, als hätte es erst vor Sekunde begonnen überhaupt zu schlagen.
Du stehst auf und läufst die Treppe hinauf um den Schreien nachzugehen.
Oben angekommen bleibst du wie angewurzelt stehen - Das ganze Kontor steht lichterloh in Flammen.
Der Wind treibt dir eine Mischung aus Rauch und Nebel entgegen und lässt deine Augen tränen.
Während du sie dir reibst bewegt sich etwas in deinem Augenwinkel.
Mit noch immer von Tränen getrübtem Blick fährst du halb geduckt herum und glaubst einen verschwommenen Schatten gesehen zu haben der zwischen den Häusern verschwunden ist.
Langsam erwachst du aus der Starre deines Schocks und läufst mit gebührendem Abstand zum brennenden Kontor mitten auf der Kaimauer entlang.
Immer dringen entsetzte Schreie durch die Schwaden aus Rauch und Nebel.
Dann ein Brüllen.
Laut und markerschütternd.
Gefolgt vom Kreischen einer Frau.
Im selben Moment bist du am Kontor vorbei und stehst in der vom flammenschein in Dämmerlicht getauchten Hauptstraße.
Vor Rauch und Nebel nicht klar zu erkennen kannst du einen dunkeln Schatten in mitten des Chaos wahrnehmen.
Daneben eine völlig verängstigte Frau, sie windet sich, da erkennst du das sie sich in einem Fischernetz verheddert hat.
In der Absicht sie zu retten kommst du näher, nach deinem Messer suchend.
Doch beim Sturz ins Meer dort draußen musst du es verloren haben.
Alles was du bei dir hast ist die Kralle des Ungeheuers.
Das du mit dem Paddel vertrieben hast.
Die Kralle glänzt schwarz im Feuerschein, ihre tödliche Schärfe ist schon beim bloßen hinschauen zu erkennen.
Als du die Frau erreichst ist ihr Blick nach oben gerichtet, erst als du die Seile des Fischernetzes mit der Kralle durchtrennt hast blickst auch du hinauf.
Deine Augen weiten sich als du in 2 leicht leuchtende Augen siehst.
Die Frau wendet den Blick dankbar zu dir, doch Augenblicke später erstarrt ihre Miene.
Voller Angst und Hass rempelt sie dich an und flüchtet dann.
Du vernimmst ein Knurren das nur von dem Schatten kommen kann.
Langsam zurück weichend überlegst du welchen Ausweg du noch hast.
Dann ächzen die Balken des Gebäudes hinter dir.
Mit einem dummen Schlag auf den Kopf verschwimmt dein Blick und alles weicht unendlicher Schwärze.
Du hast das Bewusstsein verloren.
Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Desertyrain Minrok« (27. Mai 2010, 10:30)